Das verflixte siebte Jahr...

....oder: eine Freundschaft die alles überlebt!

 

Meine beste Freundin Iris lernte ich im Internat kennen, im Oktober 1999! Ich war damals in der 11.Klasse (schon zum 2. Mal) des Realschulaufbauzuges. Sie war in der Musikklasse, entschied sich dann aber doch zu uns zu wechseln. Ein Lehrer hatte sie zu mir geschickt, damit sie sich die nötigen Infos über den bisherigen Lernstoff und den bevorstehenden Test holte.

Ich fand sie, wie alle Menschen in meiner Klasse furchtbar. Durch ein nicht allzu lange zurück liegendes Ereignis war ich was Freundschaften anging sehr verletzt und wollte sie auf Abstand halten. Um die zu erreichen versuchte ich sie mit Informationen rund um das Leben im Internat und die Schule zu bombardieren.

Leider fand die Dame mein Verhalten so interessant, daß sie sich, wann immer es die Zeit in der Schule zuließ mit mir unterhalten wollte.

Damit nicht genug, begann sie mich auch noch in meinem Zimmer zu besuchen und mir damit auf die Nerven zu gehen. Irgendwann war ich gegen jegliche Versuche sie mir vom Hals zu halten und sie unsympathisch zu finden machtlos!

Wir begannen unsere Hausaufgabenzeiten ins Cafe zu verlegen, hockten bis spät abend zusammen um zu lernen und zu quatschen und siehe da, wir verstanden uns sogar richtig gut.

Bis Ende des Schuljahres waren wir ein eingeschworenes Team, gegen das so schnell niemand ankam. In jeder Lebenslage standen wir uns zu Seite. Wir lernten zusammen, gingen weg, ich verbrachte meine Wochenenden lieber bei ihr als zu Hause und auch dort machten wir nur Mist (Breitenauer See, sag ich da nur!). Selbst meine total verrückte verliebtheit in einen bestimmten Mann, den ich hier nicht erwähnen möchte, ertrug sie ohne zu murren ein ganzes Jahr jeden Tag.

Nachdem ich dann im Januar 2002 die Schule ohne Abi verließ, machte sie mir schwere Vorwürfe, weil ich sie allein gelassen hatte. Doch rechtzeitig zu ihrem Abiball, zu dem ich engeladen war, war ich wieder da und ich war sehr, sehr stolz auf sie!

Auch während ihres Studiums am Bodensee und meiner Ausbildung in Kirchheim hielt unser Kontakt. Auch ein bestimmter Mann, den ich hier auch nicht erwähnen möchte, schaffte es nicht einen Keil zwischen uns zu treiben!

Alles was wir in den vergangenen sieben Jahren durchgemacht haben ist nichts, im Vergleich zu dem schönen, daß wir miteinander erlebt haben!

 

7.8.07 22:03

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